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Gasteiner Heilstollen

Der Gasteiner Heilstollen ist ein ambulantes Gesundheitszentrum der Radonwärmetherapie. Unser Ziel ist die Aktivierung der körpereigenen Selbstheilungskräfte. Schmerzlinderung, Bewegung, Lebensstil, Schulung und med. Kompetenz/Therapie sind die fünf tragenden Säulen des ganzheitlichen Therapieangebots.

Im Mittelpunkt steht hierbei die Heilstollen-Therapie. Die Patienten verbringen rund 90 Minuten ca. 2,5 km im Inneren des Radhausberges in dem ein weltweit einzigartiges Heilklima vorherrscht.

Die 3 Wirkfaktoren: Radongehalt: 44 kBq/m³ / Wärme: 37-41.4°C und Luftfeuchtigkeit: 70-100% bewirken, wissenschaftlich nachgewiesen: Lang anhaltende Schmerzlinderung (im Durchschnitt 9 Monate), Medikamenteneinsparung bis zu 1 Jahr bei Erkrankungen des Bewegungsapparates (Morbus Bechterew) sowie eine Stabilisierung des Immunsystems.

Die Therapie kann ambulant, bzw. als ambulante Vorsorgeleistung, als auch im Rahmen eines stationären Heilverfahrens im Gasteinertal verordnet werden.

Kontakt

Gasteiner Kur-, Reha- und Heilstollen Betriebsges.m.b.H.

Heilstollenstraße 19, 5645 Böckstein / Bad Gastein
Salzburg
Telefon: 06434/3753 - 0
Fax: 06434/3753 - 566
E-Mail: info@gasteiner-heilstollen.com
Internet: www.gasteiner-heilstollen.com

Lage und Klima

Seehöhe: 1270 m

Kurmittel

INDIKATIONEN DER RADON-THERAPIE

Im Wesentlichen entsprechen die Indikationen und Kontraindikationen der Heilstollentherapie denen anderer Applikationsformen der Radontherapie. Durch die moderate Hyperthermie, Radonaufnahme über Lunge und Haut, sowie die späleotherapeutische Verabreichung in einem Stollen ergeben sich zusätzliche und nachhaltigere therapeutische Effekte, eine bessere Radonaufnahme und –verteilung im Körper, aber auch weitere Einschränkungen.

Chronische Schmerzen und Funktionsstörungen
bei Erkrankungen des Bewegungsapparates

  • Chronische entzündlich-rheumatische Erkrankungen, insbesondere Morbus Bechterew bzw. Spondylarthropathien sowie Chronische Polyarthritis (Rheumatoide Arthritis)
  • Degenerative Erkrankungen der großen und kleinen Gelenke (Arthrosen), degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule (Spondylosen, Spondylarthrosen,
  • Fibromyalgie-Syndrom, Weichteilrheumatismus (nicht entzündliche Schmerzen an Muskeln und Sehnen)
  • Psoriasisarthropathie bzw. Arthritis psoriatica
  • Chronische Arthritis urica
  • Chronische Folgen von Unfällen und Sportverletzungen
  • Neuralgien, Neuritiden, Polyneuropathien
  • Sarkoidose

Störungen der Regeneration, Zirkulation und immunologischen Balance der Haut

  • Schlecht heilende Wunden, insbesondere Ulcus cruris
  • Neurodermitis
  • Psoriasis vulgaris
  • Sklerodermie
  • Periphere Durchblutungsstörungen leichten Grades

Funktionsstörungen der Atemwege

  • Chronisch obstruktive Lungenerkrankung
  • Asthma bronchiale
  • Chronische Sinusitis
  • Heuschnupfen          

Die vordringliche Verabreichung der Gasteiner Heilstollentherapie anstelle einer sonstigen Applikationsform der Radontherapie ergibt sich vor allem aus der drohenden Progredienz, der Schwere und Ausbreitung beim Vorliegen von entzündlichen oder auch nicht-entzündlichen rheumatischen Erkrankungen. Entsprechend ist die Schwere der daraus resultierenden Schmerzbelastung und Funktionseinschränkung ausschlaggebend.

KONTRAINDIKATIONEN DER RADON THERAPIE

Radontherapie alle Applikationsformen:

Schwangerschaft, Hyperthyreose, bei Malignom-Patienten sollte ein Abstand von einem Jahr zur abgeschlossenen Chemo- oder/und Strahlen- und/oder Immuntherapie gewahrt werden. Kinder und Jugendliche sollte man nicht grundsätzlich von einer Radonbehandlung ausschließen. Hier sollte im Einzelfall das Risiko einer medikamentösen Behandlung gegenüber einer schwachen Strahlentherapie abgewogen werden.

Relativ zusätzliche Kontraindikationen für die Heilstollentherapie:

schwere Herz-Kreislauferkrankungen und schwere Herzrhythmusstörungen; schwere Nierenfunktionsstörungen bzw. entzündliche Nierenbeteiligungen im Rahmen einer Autoimmunerkrankung; akute Infekte; akuter Iritis; akuter Schub einer chronischen Polyarthritis bzw. einer Arthritis psoriatica

Art der Nutzung

Balneotherapeutische Nutzung


Therapien

  • Heilgymnastik in Gruppe oder einzeln, unter Anleitung
  • Physiotherapie
  • Nordic-walken
  • Elektrotherapien
  • Massagen (klassische, Lymphdrainagen, Bindegewebs-, Reflexzonenmassagen)
  • Krafttraining an Apparaten (medizinische Trainingstherapie)

Zusätzliche Therapieangebote/Anwendungen

Osteopathie & Craniosacrale Therapie

Therapeutisches Klettern, Atemgymnastik, Flächenläsertherapie, Progressive Muskelentspannung nach Jacobson, Therapeutische Rapsübungen, Rücken fit in der Gruppe, Lagerungstherapie in der Gruppe, Physiotherapeutische Atem-Klopf-Massage inklusive Vibrax, Akupunktmassage, Tuina-Massage mit Akupunktur, Qi-Gong, Akupunktur

Kultur/Veranstaltungen

Veranstaltungen im Gasteiner Heilstollen: Gesprächskreise zu einzelnen Krankheitsbildern, Patientenschulungen für einzelne Krankheitsbilder, Beratungen für z.B.: Schmerzbewältigung, Ernährung, Tipps für zu Hause – Therapie-Heimprogramme

Weitere Veranstaltungen im Bereich Kultur im Gasteinertal finden Sie bitte unter www.gastein.com

Sport/Freizeit/Wellness

Finden Sie weitere Informationen zum umfangreichen Sport-, Freizeit- und Wellnessangebotes des Gasteinertals auf www.gastein.com

Verkehrsanbindung

Mit der Bahn oder dem Bus

Am Bahnhof Bad Gastein halten Euro- und Intercityzüge, Schnell- und Expresszüge. Es bestehen ständige Taxi- und Autobusverbindungen zu den Ortsteilen. Die nächste Autoreisezug-Verladestelle befindet sich in Schwarzach St.Veit im Pongau bzw. Bischofshofen. Ein Zustell- und Abholdienst durch Taxis steht für den Gepäcktransfer zur Verfügung.

Mit dem Auto

Von Salzburg kommend: Ca. 1 Stunde Fahrzeit. A10 Tauernautobahn Richtung Süden bis Bischofshofen, auf der Bundesstraße 311 bis Lend, von dort auf der Bundesstraße 167 ins Gasteinertal.

Von Innsbruck kommend: Ca. 3 Stunden Fahrzeit. A12 Inntalautobahn bis Wörgl, Bundesstraße 312 bis Lofer, Bundesstaße 311 bis Lend, von dort auf der Bundesstraße 167 ins Gasteinertal.

Von Süden kommend: Über Villach, Möllbrücke und Obervellach nach Mallnitz von dort aus mit der Tauern-Autoschleuse ins Gasteinertal.

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Kontakt

Österreichischer Heilbäder- und Kurorteverband
Wiedner Hauptstr. 120-124/4/444
1050 Wien
Tel.: +43 1 5121904
E-Mail: info@oehkv.at
Internet: www.oehkv.at