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Kur und Gesundheit – COVID

Kuren dienen den Menschen zur Gesunderhaltung, der Gesundheitsvorsorge und der Wiederherstellung einer gestörten Gesundheit. Wie die Pandemie durch das Coronavirus COVID-19 klar gezeigt hat, hängt die Erkrankung in einem hohen Ausmaß vom allgemeinen Gesundheitszustand der Betroffenen ab. In diesem Zusammenhang spielt vor allem die körpereigene Immunabwehr eine besondere Rolle. Die Widerstandsfähigkeit des Menschen gegenüber gesundheitsabträglichen Einflüssen aus der Umwelt wird darüber hinaus aber auch vom psychischen Zustand des Menschen mitbestimmt, wodurch sich auch eine Verbindung zwischen der psychischen Situation und der Immunabwehr ergibt.


In der Kur werden verschiedene gesundheitsförderliche Faktoren über eine bestimmte Zeit wiederholt mit dem Ziel eingesetzt nicht nur spezielle Gesundheitsstörungen zu beeinflussen, sondern auch den allgemeinen Gesundheitszustand des Menschen zu verbessern. Zur Frage der Beeinflussung des Immunstatus und der psychologischen Situation während der Kur gibt eine Reihe von wissenschaftlichen Untersuchungen. So kommt es nach einer dreiwöchigen Kur u.a. zu Verbesserungen der Befindlichkeit, der Schlafqualität sowie zu einer Stressentlastung. Die Stressentlastung geht auch mit günstigen Auswirkungen auf die Immunitätslage während der Kur einher. Diese Effekte, die sich während des Kuraufenthaltes entwickeln, bleiben auch noch bis zu einem Jahr nach dem Ende der Kur erhalten, weswegen von der Nachhaltigkeit der Kur gesprochen wird. Auf Grund der kurzen Zeitspanne existieren noch keine Untersuchungen einer direkten und unmittelbaren Einwirkung von Kuraufenthalten auf die Prognose einer COVID-19 Erkrankung. Die vorliegenden Daten erlauben aber den Rückschluss, dass die während eines Kuraufenthaltes durchgeführten Maßnahmen zu einer Verbesserung und Stabilisierung des allgemeinen Gesundheitszustandes führen, der über längere Zeit anhält und dadurch auch positive Auswirkungen auf die Prognose einer COVID-19 Infektion haben kann. 

Univ. Prof. Dr. Wolfgang Marktl

Presseaussendung 4. Juni 2020

Österreich bewegt sich in Richtung Gesundheit …

Sämtliche Kur- und Gesundheitseinrichtungen dürfen wieder aufsperren

Bis Mitte Juni, öffnen nach Covid-19 bedingter Pause sämtliche österreichische Kur- und Gesundheitsbetriebe, Thermen sowie Kneippkur-, Kur- und Gesundheitshotels wieder ihre Pforten. Somit können die Gäste wieder tatkräftig dabei unterstützt werden zu jeder Menge Bewegung, Entspannung und mentaler Fitness zu gelangen. Noch nie war es so notwendig wie jetzt, körperliches und mentales Wohlbefinden wieder zu erlangen wie nach der Quarantänezeit. Es hat lange gedauert, aber wir freuen uns jetzt, die Gäste wieder in unseren Betrieben verwöhnen zu dürfen. Das Leistungsangebot reicht dabei von medizinischer Kur über die Gesundheitsvorsorge Aktiv (GVA) sowie der Anwendung der natürlichen örtlichen Heilvorkommen.“,  erklärt ÖHKV-Präsident Mag. Josef Sommer.  Als Initiative der Pensionsversicherung ist die GVA die neue Form der Kur, die den geänderten Lebensumständen der Menschen wie Bewegungsarmut, falsche Ernährung und Stress mit einem ausgeklügelten 3-Säulen Modell bestehend aus Bewegung, Ernährung und mentaler Gesundheit entgegenwirkt.

Höchste Hygiene-Sicherheit

Schon bisher konnte man sich in Österreichs Kur- und Gesundheitseinrichtungen stets auf die höchsten Hygienestandards verlassen. Aufgrund der Covid-19-Pandemie sind gerade im Gesundheitsbereich viele Hygiene-Voraussetzungen neu entstanden: So wurden die seitens der Gesundheitsbehörden und Sozialversicherungsträger umfassend überarbeiteten und verbesserten Hygiene-Vorgaben während der Corona-Pause in den Betrieben umgesetzt. Oberstes Ziel ist es, die höchste Sicherheit für Gäste/Patienten und Mitarbeiter zu gewährleisten. So werden die Gäste vor Beginn des Aufenthaltes kontaktiert und genauestens informiert, und bei der Aufnahme nach aktuellem Stand auch einem PCR-Test unterzogen. Es gibt noch eine Reihe weiterer Sicherheitsauflagen, deren Notwendigkeit wöchentlich evaluiert wird.

Antrag & Fristen

Darüber hinaus haben die Sozialversicherungsträger angesichts der Krisensituation ihre Fristen für die Anträge auf eine Kur/GVA verlängert. Die Gäste müssen also keine Sorge haben, dass ein bereits gestellter Antrag ausläuft. Somit steht einem die Gesundheit und das Wohlergehen fördernden, unbeschwerten Aufenthalt in den österreichischen Kur- und Gesundheitseinrichtungen nichts mehr im Wege.

Erfolgsfaktor im Tourismus & Gesundheitswesen

Der ÖHKV (Österreichischer Heilbäder- und Kurorteverband) ist als private Vereinigung von Kurorten, Kur- und Kneippbetrieben, Heilbädern und Thermen bestrebt, diesen Einrichtungen im österreichischen Tourismus und in der österreichischen Gesundheitspolitik ihren gebührenden Stellenwert zu verschaffen. Mit rund 15% der Gesamtübernachtungen tragen sie als Wirtschaftsfaktor  wesentlich zum Erfolg des österreichischen Tourismus bei. Mit ihren natürlichen Heilvorkommen sowie fundierten Präventions- und Therapie-Angeboten sind sie bedeutende Anbieter im österreichischen Gesundheitswesen, die als regionale Arbeitgeber hochqualifizierte Arbeitsplätze bieten.

Wien, am 4. Juni 2020

ÖHKV – Österreichischer Heilbäder- und Kurorteverband

www.oehkv.at

Tel.: 01/5121904   I    Mail: info@oehkv.at

Dr. Kurt Kaufmann, Geschäftsführer   I    Mag. Josef Sommer, Präsident

Österreichischer Heilbäder- und Kurorteverband

Lützowgasse 12-14/3. OG
1140 Wien
Tel.: +43 1 5121904
E-Mail: info@oehkv.at
Internet: www.oehkv.at
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