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Aktuelle Termine und Infos

Initiative „Tun, was wichtig ist“ informiert über Wichtigkeit von Gesundheitsvorsorge und Rehabilitationen

 

Eine Initiative der Österreichischen Ärztekammer (ÖAK) und der Österreichischen Gesundheitsbetriebe, die auch von der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) unterstützt wird, startet mit Beginn des Neuen Jahres 2021 eine Informationskampagne über Gesundheitsvorsorge Aktiv und Rehabilitationen. Alle Informationen unter: www.tunwaswichtigist.at

 

(Wien, am 7. Jänner 2021) Während der Corona-Pandemie haben viele Menschen ihre Arzt- und Behandlungstermine verschoben. So gaben zufolge einer GfK-Umfrage 41 Prozent der Befragten an, während des Lockdowns geplante oder bereits ausgemachte Arzttermine und medizinische Behandlungen nicht wahrgenommen zu haben. Die meisten davon waren Termine zur Gesundheitsvorsorge.

 

Besorgniserregende Entwicklung

 

„Diese leider noch anhaltende Entwicklung liegt in niemandes Interesse und ist besorgniserregend“, kommentiert Univ. Prof. Dr. Günther Wiesinger, Sprecher der Initiative ‚Tun was wichtig ist‘, die aktuelle Situation. Die Österreichische Ärztekammer, Pensionsversicherungsanstalt und die österreichischen Gesundheitsbetriebe starten daher eine gemeinsame Informationsoffensive zur Aufklärung, dass Gesundheitsvorsorge und Rehabilitationen für Menschen wichtige Bestandteile ihrer Lebensqualität und Gesundheit darstellen und diese auch während der Corona-Krise nicht vernachlässigt werden sollten.

 

Peter Schleinbach, Obmann der Pensionsversicherungsanstalt, erklärt: „Wichtige Rehabilitationsaufenthalte oder auch eine Gesundheitsvorsorge Aktiv sollten wegen der Corona-Pandemie nicht aufgeschoben werden. Gerade jetzt ist es wichtig, den Gesundheitszustand zu erhalten oder zu verbessern und notwendige Therapiemaßnahmen und Heilverfahren unbedingt wahrzunehmen.“

 

Der Präsident der Österreichischen Ärztekammer, Thomas Szekeres, weist darauf hin, dass alle Gesundheitseinrichtungen in Österreich in den letzten Monaten große Anstrengungen unternommen hätten, um das Ansteckungsrisiko mit Corona auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. „So wichtig es am Anfang der Pandemie war, nur in Notfällen Spitäler und Ordinationen aufzusuchen, um so das Ansteckungsrisiko möglichst gering zu halten, so wichtig ist es nun, verschobene Nachsorge-, Kontroll- und Vorsorgeuntersuchungen nachzuholen.“ Freilich müssten auch jetzt die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen eingehalten werden. „Dazu zählen Ordinationsbesuche nur nach telefonischer Voranmeldung, das Tragen eines Mund-Nasenschutzes sowie genügend Abstand zu den anderen Patientinnen und Patienten in Warteräumen.

 

Gemeinsame Informationskampagne

 

Die Informationskampagne startete am 2. Jänner und umfasst unterschiedliche Medienkanäle: Im Online-Bereich informieren Informationsbanner, Native Ads und Social Media-Beiträge über die Kampagnen-Anliegen. Informationsartikel und -sujets finden sich zudem österreichweit in auflagenstarken Print- und Onlinemedien, ebenso sind die Redaktionen von Print-, Hörfunk- und TV-Medien in die Kampagne mit eingebunden. Die Informationsaktivitäten der Initiative werden bis Ende Februar gesetzt. „Es geht uns darum, unnötige gesundheitliche Schäden in Zeiten großer Verunsicherungen vermeiden zu helfen“, betont Wiesinger. „Der gute Krisenslogan ‚Schau auf dich, schau auf mich.‘ beinhaltet ja zuallererst die Verpflichtung, auf unsere Gesundheit acht zu geben“, unterstreicht Wiesinger.

Eine aktive Gesundheitsvorsorge wäre daher gerade für das Jahr 2021 „einer der besten Neujahrsvorsätze, um eine unkomplizierte Teilhabe am Leben möglichst lange erhalten zu können“, empfiehlt PVA-Chefarzt Dr. Martin Skoumal.

www.tunwaswichtigist.at

 

Kur und Gesundheit – COVID

Kuren dienen den Menschen zur Gesunderhaltung, der Gesundheitsvorsorge und der Wiederherstellung einer gestörten Gesundheit. Wie die Pandemie durch das Coronavirus COVID-19 klar gezeigt hat, hängt die Erkrankung in einem hohen Ausmaß vom allgemeinen Gesundheitszustand der Betroffenen ab. In diesem Zusammenhang spielt vor allem die körpereigene Immunabwehr eine besondere Rolle. Die Widerstandsfähigkeit des Menschen gegenüber gesundheitsabträglichen Einflüssen aus der Umwelt wird darüber hinaus aber auch vom psychischen Zustand des Menschen mitbestimmt, wodurch sich auch eine Verbindung zwischen der psychischen Situation und der Immunabwehr ergibt.


In der Kur werden verschiedene gesundheitsförderliche Faktoren über eine bestimmte Zeit wiederholt mit dem Ziel eingesetzt nicht nur spezielle Gesundheitsstörungen zu beeinflussen, sondern auch den allgemeinen Gesundheitszustand des Menschen zu verbessern. Zur Frage der Beeinflussung des Immunstatus und der psychologischen Situation während der Kur gibt eine Reihe von wissenschaftlichen Untersuchungen. So kommt es nach einer dreiwöchigen Kur u.a. zu Verbesserungen der Befindlichkeit, der Schlafqualität sowie zu einer Stressentlastung. Die Stressentlastung geht auch mit günstigen Auswirkungen auf die Immunitätslage während der Kur einher. Diese Effekte, die sich während des Kuraufenthaltes entwickeln, bleiben auch noch bis zu einem Jahr nach dem Ende der Kur erhalten, weswegen von der Nachhaltigkeit der Kur gesprochen wird. Auf Grund der kurzen Zeitspanne existieren noch keine Untersuchungen einer direkten und unmittelbaren Einwirkung von Kuraufenthalten auf die Prognose einer COVID-19 Erkrankung. Die vorliegenden Daten erlauben aber den Rückschluss, dass die während eines Kuraufenthaltes durchgeführten Maßnahmen zu einer Verbesserung und Stabilisierung des allgemeinen Gesundheitszustandes führen, der über längere Zeit anhält und dadurch auch positive Auswirkungen auf die Prognose einer COVID-19 Infektion haben kann. 

Univ. Prof. Dr. Wolfgang Marktl

Presseaussendung 4. Juni 2020

Österreich bewegt sich in Richtung Gesundheit …

Sämtliche Kur- und Gesundheitseinrichtungen dürfen wieder aufsperren

Bis Mitte Juni, öffnen nach Covid-19 bedingter Pause sämtliche österreichische Kur- und Gesundheitsbetriebe, Thermen sowie Kneippkur-, Kur- und Gesundheitshotels wieder ihre Pforten. Somit können die Gäste wieder tatkräftig dabei unterstützt werden zu jeder Menge Bewegung, Entspannung und mentaler Fitness zu gelangen. Noch nie war es so notwendig wie jetzt, körperliches und mentales Wohlbefinden wieder zu erlangen wie nach der Quarantänezeit. Es hat lange gedauert, aber wir freuen uns jetzt, die Gäste wieder in unseren Betrieben verwöhnen zu dürfen. Das Leistungsangebot reicht dabei von medizinischer Kur über die Gesundheitsvorsorge Aktiv (GVA) sowie der Anwendung der natürlichen örtlichen Heilvorkommen.“,  erklärt ÖHKV-Präsident Mag. Josef Sommer.  Als Initiative der Pensionsversicherung ist die GVA die neue Form der Kur, die den geänderten Lebensumständen der Menschen wie Bewegungsarmut, falsche Ernährung und Stress mit einem ausgeklügelten 3-Säulen Modell bestehend aus Bewegung, Ernährung und mentaler Gesundheit entgegenwirkt.

Höchste Hygiene-Sicherheit

Schon bisher konnte man sich in Österreichs Kur- und Gesundheitseinrichtungen stets auf die höchsten Hygienestandards verlassen. Aufgrund der Covid-19-Pandemie sind gerade im Gesundheitsbereich viele Hygiene-Voraussetzungen neu entstanden: So wurden die seitens der Gesundheitsbehörden und Sozialversicherungsträger umfassend überarbeiteten und verbesserten Hygiene-Vorgaben während der Corona-Pause in den Betrieben umgesetzt. Oberstes Ziel ist es, die höchste Sicherheit für Gäste/Patienten und Mitarbeiter zu gewährleisten. So werden die Gäste vor Beginn des Aufenthaltes kontaktiert und genauestens informiert, und bei der Aufnahme nach aktuellem Stand auch einem PCR-Test unterzogen. Es gibt noch eine Reihe weiterer Sicherheitsauflagen, deren Notwendigkeit wöchentlich evaluiert wird.

Antrag & Fristen

Darüber hinaus haben die Sozialversicherungsträger angesichts der Krisensituation ihre Fristen für die Anträge auf eine Kur/GVA verlängert. Die Gäste müssen also keine Sorge haben, dass ein bereits gestellter Antrag ausläuft. Somit steht einem die Gesundheit und das Wohlergehen fördernden, unbeschwerten Aufenthalt in den österreichischen Kur- und Gesundheitseinrichtungen nichts mehr im Wege.

Erfolgsfaktor im Tourismus & Gesundheitswesen

Der ÖHKV (Österreichischer Heilbäder- und Kurorteverband) ist als private Vereinigung von Kurorten, Kur- und Kneippbetrieben, Heilbädern und Thermen bestrebt, diesen Einrichtungen im österreichischen Tourismus und in der österreichischen Gesundheitspolitik ihren gebührenden Stellenwert zu verschaffen. Mit rund 15% der Gesamtübernachtungen tragen sie als Wirtschaftsfaktor  wesentlich zum Erfolg des österreichischen Tourismus bei. Mit ihren natürlichen Heilvorkommen sowie fundierten Präventions- und Therapie-Angeboten sind sie bedeutende Anbieter im österreichischen Gesundheitswesen, die als regionale Arbeitgeber hochqualifizierte Arbeitsplätze bieten.

Wien, am 4. Juni 2020

ÖHKV – Österreichischer Heilbäder- und Kurorteverband

www.oehkv.at

Tel.: 01/5121904   I    Mail: info@oehkv.at

Dr. Kurt Kaufmann, Geschäftsführer   I    Mag. Josef Sommer, Präsident

Österreichischer Heilbäder- und Kurorteverband

Lützowgasse 12-14/3. OG
1140 Wien
Tel.: +43 1 5121904
E-Mail: info@oehkv.at
Internet: www.oehkv.at
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